| 2007-08: Käse, Tulpen und Atléti |
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| Geschrieben von: PACG - Jennifer Geisler |
| Samstag, den 18. August 2007 um 17:09 Uhr |
Käse, Tulpen und Atléti - Der PACG in Amsterdam!Donnerstag:F@bi (der bereits am Mittwoch zu uns, Husky und JenFuchs kam), Husky und ich, JenFuchs, machten uns per Bahn auf nach Amsterdam. Nach 4 ½ Stunden konnten wir CrushBMG und Atletico51 am Bahnsteig in der Hauptstadt Hollands begrüßen und schon ging es, wieder getrennt, zu unseren Hostels, um uns anschließend vor der Amsterdam ArenA zu treffen. Dort wurde voller Entsetzen festgestellt, dass unser wichtigstes Repräsentationsmittel, unsere riesige PACG-Fahne vergessen wurde. Nach kurzer Diskussion wurde der „Vergesser“ wieder ins Hostal geschickt, um sie schnell zu holen, was auch reibungslos klappte. Während dessen trafen die an der Amsterdam ArenA verbliebenden noch den Holländer Rodwitt (war auch schon bei beim Derby im Feb. ’07 dabei) wieder und hatten zudem das Vergnügen, ein neues Gesicht in der Atlético-Familie begrüßen zu dürfen. Magali alias Fernando Torres, die zusammen mit ihrem Vater und Bruder aus Hannover anreiste verstärkte unser Team zum ersten Mal. Die (positiv) "Verrückten" an der Amsterdam ArenA Das Turnier begann mit dem Spiel Lazio Rom gegen Arsenal London und als abendliches Highlight stand danach das Spiel zwischen Ajax Amsterdam und Atlético Madrid auf dem Programm. Ein recht leeres Stadion, eine maue aber typische Stimmung für Ajax und ein mäßiger Kick veranlasste die Zuschauer in Kreativität auszubrechen. So begann ein kleiner Wettkampf, bei dem es darum ging, den besten Papiersegler aus denen, überall im Stadion verteilten, Klappkarten zu basteln. Jeder Segler, der das Spielfeld erreichte und das waren einige, wurde vom Publikum mit Applause gewürdigt. Aus unserem Block schaffte es sogar ein junger Ajax Fan den Flieger bis zum Strafraum fliegen zu lassen, wo er haarscharf am Kopf eines Ajaxspielers vorbei flog, der sich gehörig erschreckte. Den Absacker des Abends nahmen wir dann nach dem ersten Spieltag des LG Tournaments in der Hauptstraße des Rotlichtsmilieus von Amsterdam ein. Die Preise waren etwas höher als in Deutschland, was unseren Finanzer Atletico51, der über Vorfahren aus dem Schwabenländle verfügen muss, völlig aus der Fassung brachte. 6 Euro für einen Wodka-RedBull, waren glatt eine Diskussion wert, die aber schnell stoppte, nachdem wir später aber noch erfahren durften, dass dies zu den günstigeren Preisen für Wodka-RedBull in Amsterdam gehörte. An diesem Abend zeigte uns dann Atletico51 noch was gesanglich in ihm steckt, mit viel Hilfe von CrushBMG intonierte er in der vollen Fußgängerzone das bekannte „Amsterdam, Stadt der Liebe (…)“-Lied, welches wir natürlich als Videofile für die Nachwelt gesichert haben. Freitag: Mit dem Auto und dem ungemein gebildeten Navigationssystem von CrushBMG, suchten wir das Trainingsgelände von Soest, in der Nähe von Utrecht, um von unseren Jungs ordentlich Autogramme, Bilder etc. abzustauben. Die spanische Presse und Fernsehen erfreute sich an uns und unserem Interesse und man könnte sagen wir wurden fast genauso oft gefilmt oder fotografiert wie die Spieler selbst. Die Spieler selbst nahmen sich die Zeit um mit uns ganz viele Fotos von sich machen zu lassen, Autogramme zu geben und ein wenig Small Talk zu führen. Maxi Rodríguez & JenFuchs Luis García und F@bi Anschließend wurden wir noch eingeladen, um „unser“ Geschenk, welches der Verein für uns aus Spanien mitbrachte, im Hilton, wo die Spieler abgestiegen waren, abzuholen. Jawohl, der Club Atlético de Madrid S.A.D. machte uns ein Geschenk! Herr Santiago Bustamente, der Delegationsleiter der Amsterdam Reise, überreichte uns ein Trikot, mit der Rückenaufschrift Peña Atlética Centuria Germana, sowie Autogrammkarten von einigen Spielern, Wimpel und Pins. Doch auch wir waren nicht ohne eine kleine Aufmerksamkeit nach Amsterdam gekommen, so hatte JenFuchs zuvor auf Liborie (Paderborner Innenstadtkirmes) ein rotweißdekoriertes Lebkuchenherz gekauft und eigenhändig, per Zuckerguss,mit dem Ausspruch „Aupa Atléti“ verziert. Dieses Lebkuchenherz wurde ver- und bewundert angenommen und da die Spanier keine Lebkuchenherzen kennen, musste erstmal geklärt werden, um was es sich genau handelte. Gut gelaunt ging es danach in die Stadt, um ein bisschen Schlaf nach zuholen und dann ab zur Heinekenbrauerei. Die Heinekenbauerei, ist mehr eine Multimediaattraktion, als eine traditionelle Brauerei, aber wir kamen zu unseren Bierchen und lustigen Auftritten. Auch hier wurde wieder ein Video aufgezeichnet, was wir der Nachwelt nicht vorenthalten wollen. Nach dem vielen Durst folgte der Hunger und wir fielen in eine spanisch/portugiesische Tapasbar ein, deren Besitzer der Bruder von Costinha hätte sein können. Was für eine Ähnlichkeit! Nach viel Sangria, hitzigen Diskussionen und lustigen „Costinha-O-HO“-Gesängen, machten wir uns auf noch ein paar Absacker zu trinken. Schließlich war der Tag noch jung und schon ein gewisser Pegel erreicht. Auf unserem Weg kamen wir zur Vorveranstaltung der „Gaypride“, einem riesigen Fest von Homosexuellen. Umgeben von vielen rosa Lutfballons, reihten wir uns in die Menge ein und feierten mit. CrushBMG spendete für Kuchen und Atletico51 ließ es sich nicht nehmen richtig abzutanzen. Nebenher fand Husky noch jemanden der ein Bier für einen Euro gefunden hatte und dieses Wissen in die Welt hinaustragen wollte. So versprachen wir „deutschen Heten“ ihm, ihn in unserem Tourbericht zu würdigen, was hiermit geschehen ist. "Typischer Amsterdamer" mit Husky und F@bi Gegen 12 Uhr Nachts wanderten die ersten nach Hause, der nächste Zug um 1 Uhr und die letzten beim Morgengrauen um 5 Uhr. Samstag: CrushBMG mit der Peña-Fahne Schließlich wartete König Fußball auf uns. Zurück in der Amsterdam ArenA, trafen wir Fifatlético, sowie zwei Freunde. Die drei Holländer schlossen sich also unserem Trupp an und sahen gemeinsam mit uns einen Atlético Sieg, mit drei wunderschönen Toren, gegen Lazio Rom. Im zweiten Spiel lieferten sich Arsenal London und Ajax Amsterdam noch eine richtige Schlacht. Ein knüppelhartes Spiel, das keinen Sieger verdient gehabt hätte. Atléti wurde Zweiter, da Arsenaldrei Minuten vor Schluss noch der Siegestreffer gelang. Wir waren mit den gesehen Leistungen unserer Rojiblanco zufrieden. Und so verabschiedeten wir CrushBMG und unsere holländischen Freunde und traten den Heimweg an. Als Abschluss des gemeinsamen Tages gab es noch typische Hollandpommes, bei Chipsey King. Sonntag: Altetico51 fuhr früh per Bahn nach Hause, während F@bi, Husky und JenFuchs noch einen kleinen Spaziergang durch Amsterdam machten und sich einen Bummel über den Blumenmarkt gönnten. Zudem wurden noch letzte Souvenirs gekauft. Der Abschluss unseres Amsterdamtrips stellte eine interessante Grachtenfahrt dar. Erwähnt sollte hier noch werden, dass die Rückfahrt mit der Bahn schon damit anfing, dass ein Dönerkauf am Bahnhof von Amsterdam genau 40 Minuten dauerte und die Döner nicht einmal besonders gut waren. |
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