| Jahresrückblick 2011 - Teil 1: Januar - April |
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| Geschrieben von: Susanne Offermann |
| Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 16:49 Uhr |
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Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. Damit ist dann auch die Zeit gekommen für einen kleinen Rückblick auf das, was uns in den vergangenen Monaten sowohl sportlich mit Atlético Madrid, als auch im Peña Atlética Centuria Germana beschäftigte. Teil 1 unseres Jahresrückblicks beschäftigt sich mit der Zeit zwischen dem 01.01.2011 und dem 30.04.2011 Januar: Nach der kurzen Pause über die Jahre begann Atlético am 03.01.2011 das sportliche Jahr 2011. Der Einstieg in das neue Jahr fiel jedoch ins Wasser… Zunächst kam man zu Hause im Vicente Calderón nicht über ein 0:0 gegen Racing Santander hinaus. Angeführt von Sergio Agüero, der zu dem Zeitpunkt zum ersten Mal die Kapitänsbinde tragen durfte, verschenkten die Rojiblancos zum Auftakt des Jahres direkt einmal zwei wichtige Punkte im Kampf um die Champions League Plätze. Eine Woche später traten die Rot-Weißen in Alicante bei Hércules an und gingen dort mit 4:1 baden. Bereits zur Halbzeit lagen förmlich überrannte Madrilenen mit 4:0 hinten. Im dritten Versuch in der Liga klappte es dann endlich mit dem Sieg. Im heimischen Vicente Calderón besiegten die Rojiblancos den RCD Mallorca am 19. Spieltag mit 3:0. Nach einer starken ersten Hälfte gingen die Spieler mit einer 2:0 Führung in die Kabine. Beinahe wäre es dabei noch spannend geworden, denn die Rojiblancos fanden sich ab der 70. Minute in Unterzahl wieder nachdem Antonio Lopéz nach einem Foul im Strafraum mit der roten Karte verfrüht zum Duschen geschickt wurde. Den Foulelfmeter parierte David De Gea dann glänzend. José Antonio Reyes erhöhte dann kurz vor Ende noch auf den 3:0 Endstand. Die Hoffnung nunmehr auf den Pfad des Erfolges zurückgekehrt zu sein hielt jedoch nur eine Woche. Am nächsten Spieltag waren die guten Szenen vom Spiel gegen Mallorca nämlich bereits wieder verschwunden und die Rojilblancos verloren im El Molinon mit 1:0 gegen Sporting Gijón. Auch eine Woche später zeigte Atlético sich gegen Athletic Bilbao nicht von seiner Schokoladenseite und verlor mit 0:2. In der Copa del Rey erreichte man zunächst ein Remis gegen Espanyol Barcelona im Rückspiel des Achtelfinales. Bereits in der dritten Minute schoss Agüero das wichtige Auswärtstor im Cornella El Prat. Aufgrund des 1:0 Sieges im Calderón konnte auch der späte Ausgleichstreffer der Katalanen Atleti das Weiterkommen nicht mehr nehmen. Jedoch erwartete die Rot-Weißen hier ein großer Brocken, denn im Viertelfinale ging es gegen niemand geringeren als den Stadtrivalen vom Bernabeu. Die Spiele gegen den weißen Stadtrivalen konnten dann jedoch nur mit dem bekannten Satz aus Dinner for One beschrieben werden „The same procedure as last year, Miss Sophie?“ „The same procedure as EVERY year, James!“ Trotz der Tatsache, dass Atlético seit knapp 2 Jahren in einem Pokalwettbewerb mit Hin- und Rückspiel ungeschlagen war, war diese Serie gegen Real nicht zu halten. Das Hinspiel im Bernabeu verlor Atlético, trotz eines guten Spiels mit 3:1. Das Rückspiel eine Woche später im Calderón verloren die rot-weißen nach einem Tor von Cristiano Ronaldo mit 0:1. Damit war Atleti nun neben dem frühen Aus in der Europa League auch im Pokal ausgeschieden und konnte sich auf die Liga konzentrieren. Trotz der sportlichen Dürrephase verkündete der Club man wolle mit Quique auf jeden Fall bis zum Ende der Saison weitermachen und dann verhandele man über einen neuen Vertrag. Es tauchten jedoch Gerüchte auf, dass Quique aufgrund Unzufriedenheit mit der Transferpolitik der Führungsetage den Club unabhängig von der Tabellenposition und dem Erreichen der Saisonziele verlassen werde. Weiterhin wurde natürlich nach dem Grund für die schlechten Leistungen des Vereins gesucht. Hierbei hielten sich die Gerüchte hartnäckig dass nicht nur Quiques Verhältnis zu Diego Forlán sehr schlecht sei sondern auch diverse andere Spieler, u. a. Verteidiger Álvaro Domínguez Probleme mit dem Trainer hatten. Aufgrund des offenen Transferfensters ist der Januar als einer der Transfermonate bekannt. Nachdem man bereits kurz vor Jahresende den Brasilianer Elias verpflichtete hatte, verkündete man in der zweiten Januarwoche offiziell die Verpflichtung von Juan Francisco Torres Belén – genannt Juanfran. Der dünne Flügelspieler stieß für 4,5 Mio Euro vom CA Osasuna zum madrilenischen Verein und erhielt die Rückennummer 20. Ein interessanter Transfer, der ab dann den Leuten des Peña ermöglichte Witze darüber zu reißen wie sehr Juanfran doch etwas zu essen brauche. "Ich fühle mich geehrt dass ich nun dieses Trikot tragen darf und ein Teil des Vereins werde. Meine Freunde haben mir gesagt das Atlético wie eine Familie ist. Ich hoffe, dass ich ein Teil dieses Vereins und dieser Familie, für viele Jahre, sein darf", sagte er bei seiner Vorstellung. Neben der Verpflichtung Juanfrans verkündete Atleti auch einen weiteren Abgang nach Simao der schon im Dezember den Club verlassen hatte. Juanito, seinerzeit im Sommer 2009 zu den Rojiblancos gestoßen, und der Club verkündeten die einvernehmliche Vertragsauflösung zwischen dem Spieler und dem Verein. Weiterhin verließen Sergio Asenjo und Ignacio Camacho den Verein in Richtung Málaga. Während der erstgenannte nur auf Leihbases dorthin gehen würde, war der Transfer von Camacho eine dauerhafte Angelegenheit und brachte weitere 1,5 Mio Euro in die Kasse des Clubs. Für den Sommer wurde bereits die ablösefreie Verpflichtung von Miranda bekanntgegeben. Direkt zu Anfang des Jahres verkündete der Verein zur Freude vieler Fans die Vertragsverlängerung mit Sergio „Kun“ Agüero. Dieser verlängerte seinen Vertrag um weitere 2 Jahre bis 2014. Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurde diese dann hochoffiziell im VIP Raum des Vicente Calderón zelebriert. Der Argentinier ließ mitteilen: "Ich bin hier glücklich. Das war nicht einfach nur eine Unterschrift. Es ging auch darum, meine Hingabe zu dem Klub zu erneuern, zu dem ich mit gerade einmal 18 Jahren gekommen bin und bei dem ich seit fast fünf Jahren spiele. Atlético Madrid ist mein zu Hause!" Cerezo sagte über den argentinischen Nationalspieler "Seine Menschlichkeit, sein durchweg positiver Charakter, die Unterstützung seiner Familie und seiner Teamkollegen und auch aller Mitglieder dieses Vereins, haben es diesem Spieler ermöglicht von den Bolzplätzen Buenos Aires, in einer sehr kurzen Zeit, zu einem der besten Spieler der Welt zu werden, nicht nur durch seine athletischen Leistungen, sondern auch durch seine Führungskraft innerhalb des Teams“ Auch ein Jubiläum gab es zu feiern: 100 Jahre rot-weiße Spielkleidung.
Am 22. Januar jährte sich zum 100sten Mal das Auftreten der Colchoneros im rot:weißen Spieldress. Im Rahmen des Heimspiels gegen Athletic Bilbao am darauf folgenden Wochenende (30.01.) wurde dies – und der Geburtstag des spanischen Prinzen Felipe – in und rund ums Stadion und Museum in Madrid gefeiert. Das dazugehörige Spiel gegen Athletic Bilbao verlor Atleti bekanntlich mit 0:2. Passend dazu entdeckte man im Internet im Januar die ersten Leaks eines angeblichen neuen Atlético Trikots. Dieses glich dem Trikot des FC Barcelona nur in den Farben des rot:weißen Klubs. Schnell stellte sich zum Glück raus, dass dieses hässliche Ding nicht das Trikot für die neue Saison sein würde, denn auf ihm prangte der Aufdruck des Sponsoren KIA, die im Januar jedoch ihren Sponsorendeal zum Ende der Saison aufkündigten. Februar Der Februar startete wie der Januar geendet hatte: Mit einer Vertragsverlängerung. Der Verein gab bekannt, dass Jorge Resurreccion Merodio – genannt Koke – seinen Vertrag mit dem Verein bis Juni 2016 verlängerte. Mit dieser Verlängerung band der Verein das Talent aus der eigenen Jugend längerfristig an sich. Neben Koke verlängerte mit Jorge Pulido auch ein zweiter Nachwuchsspieler aus dem B:Team seinen Vertrag beim Verein bis 2014. Auch sportlich begann der Monat so wie der vorherige geendet hatte, mit einer Niederlage. Am 22. Spieltag machte sich Atlético auf um sich im Camp Nou mit dem FC Barcelona zu messen und verlor durch einen Hattrick von Lionel Messi mit 3:0. Eine Woche später begrüßte man einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Champions League Plätze im Calderón. Zu Gast waren die Herren vom FC Valencia. Auch hier war allerdings mal wieder kein Aufwärtstrend zu erkennen und die rot-weißen verloren trotz Führung erneut mit 1:2. Trotz der Tatsache, dass viele Medienvertreter bei einer Niederlage ein Ende der Ära Quique Sanchez Flores vermutet hatten, blieb der Trainer im Amt. Nach vier Niederlagen in Folge wurden die leidenden Atlético Fans in Zaragoza endlich erlöst. Durch ein Tor von Agüero gewann der Verein im La Rosaleda mit 0:1. Im letzten Spiel des Monats Februar kam der nächste direkte Konkurrent des Vereins ins heimische Calderón: Der FC Sevilla. Gegen die Andalusier machte man es besser als gegen die Konkurrenz aus Valencia, denn immerhin verlor man nicht. Aber auch ein Sieg war nicht drin und das Spiel endete 2:2. Torhüter Sergio Asenjo den man erst im Monat vorher nach Málaga ausgeliehen hatte um nach seinem Kreuzbandriss Spielpraxis zu bekommen verletzte sich schwer und riss sich erneut das Kreuzband. Die schlechten Sportlichen Leistungen des Vereins ließen im Stadion wieder Protestbewegungen auftreten. Die Fans, Mitglieder und Dauerkarteninhaber bemängelten einen Ausverkauf des Vereins und seiner Werte, sportliche und finanzielle Fehlentscheidungen, sowie ein generelles Demokratiedefizit im Verein. Als Symbol für den Protest wurde sich dabei ein Beispiel an Manchester United genommen, wo Schals in Grün und Gold als Symbol des Protests gegen den Investor der den Verein gekauft hatte, galt. Auch im Calderón wurden grün-goldene Schals bzw. die Farben Grün und Gold für ein Zeichen des Protestes gegen die Entdemokratisierung des Clubs und gegen die Mehrheitsaktionäre Gil Marín und Cerezo. Neben Señales de Humo – einer Initiative die seit mehreren Jahren dafür kämpft dass der Verein wieder in eine demokratische Struktur überführt wird - trat hier eine Initiative namens „Atleticos por el cambio“ auf den Plan die versuchen wollten Unterschriften und Kapital zu sammeln um den jetzigen Hauptaktionären ihre Anteile abzukaufen. Señales de Humo, die Anteile am Verein besitzen, alarmierten hier mit einem Bericht den man bei der Anwaltskanzlei Cremades & Calvo Sotelo in Auftrag gegeben hatte und in dem errechnet wurde, dass den Verein eine Schuldenlast von über 700 Mio Euro drückte und der Verein kurz vor der Insolvenz stünde. Dies leitete dann eine neue Phase der schon länger andauernden Schlammschlacht um die Clubbesitzer und Oppositionsgruppen ein, denn der Club zögerte nicht und drohte sofort mit einer Klage aufgrund der Verbreitung von Falschinformationen und dem Ziel den Verein zu diskreditieren und ihm zu schaden. Der wirkliche Schuldenstand läge bei ca. 183 Mio Euro und somit sei der Club weit weg von der Insolvenz und auch nicht bilanziell überschuldet. Weiterhin traten sowohl Präsident Cerezo als auch Miguel Angel Gil Marin vor die Öffentlichkeit und verteidigten in einem Radiointerview ihr handeln. Sie kritisierten den Umgang mit ihnen, da der Klub laut einem Deloitte Bericht als einer der 20 mit den meisten Einnahmen gelte und dies beweisen würde, dass es im Klub gut laufe (Anm. d. Red.: Der Bericht von Deloitte berücksichtigt allerdings nur die Einnahmen und stellt sie nicht ins Verhältnis zu den Schulden des Clubs). Die Opposition bezeichneten sie als „nicht konstruktiv“ und boten an über einen Preis für die Anteile zu verhandeln wenn denn mal wer mit einem Scheckbuch ankäme. Die Opposition bekäme den Club auf gar keinen Fall umsonst. März Der März war einer der Monate in denen es dann doch sportlich ein wenig Bergauf zu gehen schien. Der Monat startete mit einem 1:1 im kleinen Derby gegen den FC Getafe im Coliseum Alfonso Perez. Anschließend begrüßte man erneut einen direkten Konkurrenten der Rojiblancos im heimischen Estadio Vicente Calderon. In einem guten Spiel schafften die Rojiblancos hier den Sieg und schlugen die gelben U:Boote aus Villareal durch Tore von Reyes, Agüero und Forlán mit 3:1. Nach diesem Erfolg ging es dann nach Almería wo man – in Gedanken scheinbar schon bei dem was in der Woche darauf folgen würde – über ein 2:2 Unentschieden nicht hinauskam. Und dann war es wieder soweit: Der Besuch des weißen Stadtrivalen stand auf dem Programm. Eine Gelegenheit die sich natürlich auch der PACG nicht nehmen lassen wollte, konnte und durfte. So machte sich in diesem Jahr wieder eine Delegation aus allen Teilen Deutschlands und aus Holland auf um dem diesjährigen Derby Madrileño im Vicente Calderón beizuwohnen und dort den vom Presidente vorausgesagten 5:0 Sieg über die Madridista zu sehen. Präsident Enrique Cerezo hatte im Vorfeld des Derbys gesagt „Alles was wir wollen ist ein Sieg über Real.“ Diesen hätte jeder mit Kusshand genommen, allerdings hat es – (same procedure as every year) mal wieder nicht gereicht. Die Delegation des PACG musste also, nachdem man viel Spaß zusammen hatte und sich mit Fanartikeln eingedeckt, vollgefressen sowie die Ciudad Deportiva in Majadahonda inkl. Spiel der B:Mannschaft inspiziert hatte ohne Punkte (bzw. mit einem Punkt aus dem Unentschieden der B gegen Coruxo) nach Hause fahren. Was blieb war die Erinnerung an eine tolle Tour mit dem Titel „Codewort: Bocadillo“ Auch abseits des Feldes ist wieder einiges passiert: Am 7. März erreichte Atleti die Meldung dass der erfolgreichste Torschütze Adrián Escudero García im Alter von 83 Jahren verstorben war. Hartnäckig hielten sich auch weiterhin die Gerüchte über die schlechte Stimmung in der Kabine, denn obwohl die Nutzung von Twitter unter den Spielern enorm zunahm, stimmte etwas nicht in der Kabine. Anlass für die Gerüchte war das Spiel in Sevilla im Monat zuvor. Bei diesem hatte Diego Forlán sich wütend über seine Auswechslung gezeigt und wurde vom Fernsehen eingefangen als er sich über den ehrenwerten Beruf der Mutter einer anderen Person ausließ. Zunächst hatte man vermutet damit wäre Quique Sanchez Flores gemeint, doch die Zeitungen berichteten über einen Insider, dass es wohl nicht nur ein Problem zwischen Forlán und Quique sondern eins zwischen Forlán und Reyes gäbe. Theorien darüber dass die Mitspieler „die Blondine“ nicht leiden konnten und ihn deswegen extra nicht anspielten schossen aus dem Nichts. Reyes dementierte diese Theorien kurzzeitig später dann als „Nonsens“ Da der Verbleib Quique Sanchez Flores unsicherer denn je war, machte Atlético sich auf die Suche nach einem Nachfolger. Hier schien die Wahl auf Caparrós gefallen zu sein. Weiterhin sorgte ein weiteres Gerücht für Aufsehen. Nachdem man es wohl schon in der Winterpause versucht hatte, versuchte Atléti nun den türkischen Nationalspieler Arda Turan für 12 Mio an den Manzanares zu locken. Weiterhin hartnäckig hielten sich Gerüchte über einen Wechsel von De Gea nach Manchester und von Kun nach Tottenham. Auch rund um Führung und das Eigentum des Vereins war einiges los. Zunächst wurde bekannt, dass der viertgrößte Anteilseigner Atléticos seine 14.042 Anteile am Klub (Nennwert knapp über 700.000, 0,5 % aller Anteile) Euro bei einer Second Hand Plattform im Internet verkaufen wollte. Weiterhin musste der Verein vor Gericht eine Niederlage einstecken. Eine Kapitalerhöhung von 2003 ist von einem Berufungsgericht in Madrid für nichtig erklärt worden. Im Jahr 2003 hatte der Verein 446.000 neue Anteile ausgegeben um eine Kapitalerhöhung von 22 Mio. Euro durchzuführen. Eine hierbei vollzogene Beschränkung der Rechte der Anteilseigner waren nicht rechtens. Der Verein kündigte Revision vor dem obersten Gerichtshof an. Für die Anteilsverteilung des Clubs bedeutet die Annullierung, dass die Minderheitsaktionäre Anteile hinzukommen würden. In der Schlammschlacht um den Bericht der Anwaltskanzlei Cremades & Calvo Sotelo konnte der Verein einen Erfolg verbuchen. Vereinsführung und Kanzlei einigten sich auf eine Rücknahme des Berichts mit der Aussage dieser beruhe auf fehlerhaften, unvollständigen und ungenauen Zahlen. Señales de Humo wies diese Vorwürfe zurück und erklärte man habe nur auf Quellen zurückgegriffen die der Club seinen Anteilseignern und in den öffentlichen Registern zugänglich gemacht hatte. April Der April begann damit, dass die spanische Liga zunächst für die kommende Saison die Umstrukturierung des Spieltages bekanntgab. Ab der neuen Saison sollten die Anstoßzeiten so gelegt werden, dass sich – wenn möglich – keine Spiele überschneiden. Wichtigste Neuerung waren hierbei die neue Anstoßzeit Sonntagmittag um 12 und die Vorziehung der ersten Anstoßzeit des Samstages von 18 auf 16 Uhr. Sportlich war der Monat das, auf das wir alle schon seit Januar gewartet hatten. Zunächst drehte Atlético in Osasuna nach einem Rückstand durch einen Hattrick von Diego Costa noch das Spiel zu einem 2:3 Sieg in Pamplona. Dann gewann Atleti zu Hause überzeugend gegen Real Sociedad mit 3:0. Anschließend ging es zum direkten Konkurrenten um die Europa League Platze, Espanyol Barcelona. Hier reichte es für ein 2:2 Unentschieden. Atlético festigte seine Position dann noch durch ein 4:1 gegen Levante und konnte seinen Vorsprung auf Platz 8 auf 4 Punkte ausbauen. Im letzten Spiel des Monats besiegte Atléti mit einem Tor von Agüero in einer Abwehrschlacht Deportivo La Coruña. Neben dem Platz verhandelte Gil Marín in der Türkei mit Turkish Airlines um einen neuen Sponsorenvertrag für den Verein auszuhandeln. Vor dem Überzeugenden Sieg gegen Real Sociedad fanden die Proteste gegen die Vereinsführung einen neuen Höhepunkt. Die Gruppierungen Señales de Humo und Atleticos por el cambio hatten zu einem Protestmarsch zum Stadion aufgerufen. Laut Polizei startete die Aktion mit 700 Personen, endete jedoch mit deutlich mehr, da sich viele entlang der Wegstrecke dem Protestmarsch angeschlossen hatten. Wieder tauchten Gerüchte über einen Wechsel von Torhüter David De Gea auf. Der Radiosender Onda Cero vermeldete Agent Jorge Mendes hätte einen Transfer von De Gea für 20 Mio. Euro ausgehandelt. Dieses Gerücht dementierte der Verein durch Miguel Angel Gil Marin direkt mit der Aussage Mendes sei nicht der Berater von De Gea, bestätigte aber später das Vorliegen von Angeboten für den jungen Tormann. Anlässlich des 108, Geburtstags des Clubs unternahm dieser eine Reise nach Marokko wo man als Teil der strategischen Partnerschaft mit Raja Casablanca je ein Testspiel mit der A: und der B:Mannschaft abhielt. Die B-Mannschaft Atléticos spielte gegen den marokkanischen Zweitligisten IR Tanger 1:1. Die erste Mannschaft trat gegen Raja Casablanca an und gewann mit 3:1. |





