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Lange war darüber spekuliert worden, jetzt brachte Spieler José Antonio Reyes selbst Licht ins Dunkel um die Transfergerüchte und erklärte in einem Interview mit Javier Matallanas von der AS seine Absichten.
F: Haben Sie sich schon entschieden Atlético Madrid zu verlassen?
A: Ja. Ich habe mit Diego Simeone gesprochen um ihn zu bitten mir den Wechsel nach Sevilla zu ermöglichen.
F: Aber der neue Trainer zählt auf Sie.
A: Das stimmt, aber ich habe mich schon entschieden zu gehen. Ich muss Atleti gegenüber ehrlich sein, weil ich meinen Kopf schon wo anders habe.
F: Warum wollen Sie den Verein verlassen?
A: Weil Sevilla mir die Möglichkeit gibt nach Hause zu gehen. Damit liegt eine Option auf dem Tisch, von der ich nicht weiß, ob ich sie noch einmal bekommen werde und von der ich profitieren möchte. Ich denke es ist das Beste für meine Karriere und dass der Moment gekommen ist diesen Schritt zu gehen.
F: Sind Sie bei Atlético nicht zufrieden?
A: Ich bin sehr zufrieden. Es ist ein fantastischer Klub und ich bin den Fans, den Mitarbeiten und der Führungsetage sehr dankbar, da sie mich wunderbar behandelt haben. Aber ich bin sehr jung aus Sevilla weggegangen und ich denke es ist der Moment gekommen nach Hause zurückzukehren, weil das zusätzlich das Beste für meine Familie ist.
F: Was ist mit ihrer Familie?
A: Mein Vater wurde vor einigen Wochen operiert und das Beste für alle ist, nach Utrera zurückzukehren und Sevilla gibt mir die Möglichkeit nach Hause zu gehen und das kann ich nicht ablehnen. Ich habe es mir immer gewünscht nach Sevilla zurück zu gehen. Es ist für mich eine traumhafte Herausforderung dort hinzu gehen, wo man mir die Möglichkeit gab, Profi zu werden. Sevilla arbeitet an einem großen sportlichen Projekt."
F: Ihr Verhältnis zu den Fans war von auf und abs geprägt. Was denken Sie, wie fühlen Sie sich bei ihrem Wechsel?
A: Als ich ankam empfingen mich viele Fans mit ablehnender Haltung, da ich bei Real war als ich mit Atleti verhandelte. Meine Anfänge bei Atleti waren hart. Aber als ich mich entschieden hatte Arsenal zu verlassen, war die einzige Möglichkeit Real Madrid. Dort habe ich auch positive Erfahrungen gemacht und eine Meisterschaft gewonnen und als man mir die Gelegenheit gab zu Atlético zu wechseln habe ich nicht gezögert. Anfangs fing man an mich zu beleidigen, später änderte sich alles.
F: Und jetzt bringen Sie sie wieder gegen sich auf.
A: Ich verstehe, dass das viele verärgert, aber ich kann die Möglichkeit nach Hause zu gehen, die Sevilla mir bietet, nicht verstreichen lassen. Ich werde Atlético und seine Fans immer im Herzen tragen.
F: In wie weit haben die Probleme mit Manzano ihre Entscheidung beeinflusst? A: Gar nicht. Manzano tat was er für die Mannschaft am Besten hielt und hatte immer meinen Respekt. Das sind Dinge im Fußball. Ich verstand, dass andere Spieler des Teams besser in Form waren als ich und der Trainer der ist, der aussucht. Alle Spieler wollen spielen, aber wir müssen den Trainer respektieren, auch wenn das nicht immer einfach ist. Aber ich gehe nicht deswegen. Ich wiederhole noch einmal: Ich weiß nicht, ob ich die Möglichkeit nach Sevilla zurückzukehren, noch einmal haben werde und möchte von ihr profitieren.
F: Was erhoffen Sie sich von ihrer neuen Etappe in Sevilla?
A: Wenn alles abgeschlossen ist werde ich drüber sprechen. Aber ich bin sehr hoffnungsvoll und dankbar für das Einfühlungsvermögen Simeones. Und ich hoffe, dass die Fans von Atlético mich verstehen werden. |