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Ein emotionaler Maxi Rodríguez sagt danke und auf Wiedersehen mit Tränen in den Augen Drucken
Geschrieben von: André Kahle   
Montag, den 18. Januar 2010 um 13:25 Uhr

Er war eine der fundamentalsten Pfeiler beim Aufbau von Atlético Madrid in den letzten Jahren, als er vor vier einhalb Jahren am Manzanares ankam. Seitdem kämpft Atlético wieder ganz oben mit, in Spanien, wie auch in Europa. Maxi Rodríguez füllte perfekt die Rolle des Spielers aus, der das Team nach vorne trieb und den Verein, um die Ziele, die man sich steckte, zu erreichen. Aber nach so vielen Jahren auf tollen Momenten, traurigen Momenten, großen Emotionen und Feiern zusammen, gehen der Argentinier und der Verein ab nun getrennte Wege. Enrique Cerezo räume Maxi eine besondere Pressekonferenz ein, in der er sich verabschieden konnte, ein Zugeständnis, das sonst nur Fernando Torres zu Teil wurde, der damals ebenfalls nach Liverpool wechselte. Neben dem Präsidenten von Atlético und Maxi, waren auch seine Frau Gaby und seine Tochter Alma anwesend, die ihrem Mann / Vater den Rücken stärkten.

Maxi sagt zwar der Mannschaft auf Wiedersehen, doch bleibt er dem Verein als Repräsentant erhalten, so wird Maxi sich auch weiter in der „Hogar de Madres Solteras Primimerizas“-Stiftung einbringen, in seiner Heimatstadt Rosarion, was als Projekt der Atlético de Madrid Föderation gestartet wurde.

Maxi wurde zudem auf seinem letzten Gang als Rojiblanco von seinen alten Freunden und Weggefärhten begleitet, namentlich: Lázaro Albarracín, Miguel Pérez, Clemente Villaverde, Emilio Gutiérrez und zahlreiche Angestellte des Vereins, die es sich nicht nehmen lassen wollten den Kapitän über lange Jahre zu verabschieden.

Enrique Cerezo begann seine Rede, in dem er hervorhob: „Der Abschied ist eine Zeit, der immer ein Teil eines Fußballers ist. Jeder entwickelt eine persönliche Beziehung zu seinem Verein, aber nach einer gewissen Zeit, trifft man halt die Entscheidung weiter zu ziehen um neue Herausforderungen in einem neuen Verein zu suchen. Das ist natürlich und richtig, wie auch immer, manchmal ist es mit starken Gefühlen verbunden. Diesmal sind diese verbunden mit Maxi Rodríguez, der diesem Verein viel gegeben hat und der diesem Verein viel bedeutet.“

Der Präsident weiter: „Von nun an gehen wir getrennte Wege, doch der Fußball hat ein langes Gedächtnis und die Erinnerungen werden immer bleiben, insbesondere bei besonderen Spielern, so wie Maxi, der hier einen ungeheueren Eindruck hinterlassen hat, bei den Menschen im Verein, seinen Mannschaftskollegen und tausenden von Fans. Maxi fühlte und lebte die Farben unseres Vereins.“

„Maxi war einer der bekanntesten Spieler in der jüngsten Geschichte von Atlético Madrid. Es ist ein starker und großartiger Spieler, der, mit seiner Leidenschaft und seinem Kämpferherz, uns geholfen hat, wichtige Ziele für den Verein zu erreichen. Wir wollten zurück kehren und wieder gegen die besten Klubs Europas spielen und seit er bei uns angekommen ist, haben wir dieses Ziel umsetzen können. Er musste hart kämpfen, aber am Ende hatten wir die Chancen das Team wachsen zu sehen und im UEFA Cup und zweimal in der Champions League zu sehen, mit Maxi in der Mannschaft.“, so der Präsident weiter.

Angesprochen auf den Spitznamen von Maxi sagte Cerezo: „Ein Spitzname ist meist der effektivste Weg um jemanden in einem Wort zu beschreiben. Maxi ist bekannt als „La Fiera”, das Biest, einen Namen, den er bekam, als er jünger war. Eine Auszeichnung für seine Stärke und seinen Willen, bei seinen ersten Schritten im Fußball. Diesen Spitznamen hat er niemals wieder verloren, da er niemals seine Stärke oder seinen Willen verloren hat. Sein Charakter, seine Hingabe, sein Engagement für den Verein waren beispiellos, doch es gab auch dunkle Zeiten, wie seine Verletzung, die er sich im zweiten Jahr bei uns zuzog. Es war eine lange und schwere Zeit, aber er hat diese Prüfung gemeistert und kam zurück als Fußballspieler.”

„Dein Einsatz- und Kampfwillen wird für immer bei uns in Erinnerung bleiben, als Beispiel für die Jugendspieler,die davon träumen erfolgreich zu sein und die noch zu lernen haben, im Fußball und im Leben. Man darf niemals aufgeben, wenn man seine Träume erfüllen möchte. Deine großartige Hingabe, auf und neben dem Platz, haben dich zu einem Spieler mit Herz gemacht, der unseren Verein immer mit Ehre behandelt hat.“, so der Präsident kurz vor dem Abschluss seiner Rede.

„Dein Einsatz hat Dich zudem gemacht, was Du heute bist, ein Kapitän von Atlético Madrid, über zwei Jahre, der das Amt von Fernando Torres übernahm. Nun wirst Du, wie auch er, für Liverpool spielen und daher möchte ich mich als Präsident von Atlético aber auch als Fan bei Dir bedanken, für alles, was Du für den Verein gegeben hast. Wir werden weiterhin dein zu Hause sein und ich wünsche Dir alles, alles Gute und viel Glück für Deine weitere Karriere.“, so Cerezo am Ende.

Dann war es an der Zeit für Maxi Rodríguez zu sprechen. Mit Tränen in den Augen und sichtbarer Rührung in der Stimme, sagte er: „Es ist so schwer für mich hier zu sprechen, nach so vielen tollen Jahren mit Atlético Madrid.“ Diese Worte gingen in seinen Tränen unter, doch der Applause der Gäste, so wie die Worte von Cerezo, der einsprang und sagte: „Es ist klar, mit den Worten und den Tränen im Gesicht, was du für Atlético empfindest. Wir alle haben diese großartige Erinnerung an einen außergewöhnlichen Spieler. Ich wiederhole, dieser Verein wird für immer Dein zu brachten Maxi wieder zurück und er gab weiter an, nachdem er seine Emotionen wieder unter Kontrolle hatte: „Ich habe s viele tolle Momente hier gehabt, die Station Atlético Madrid war die beste, in meiner sportlichen Karriere. Ich wurde immer behandelt, als ich ob ich hier zu Hause wäre. Dafür möcht ich Enrique Cerezo und Miguel Ángel Gil danken, die immer Vertrauen in mich und mein Spiel hatten. Ich habe immer versucht so gut wie möglich zu spielen und alles zu geben. Ich möchte zudem diese Chance nutzen und mich bei allen Trainern zu bedanken, von denen ich hier lernen durfte. Ich möchte jedem hier in diesem Verein danken, für die Behandlung, die mir zu Teil wurde.“

Der Fußballer stellte zudem heraus, als er nach seinen schönsten und schlimmsten Momente befragt wurde: „Es gab nur gute Momente, einige mehr als andere, aber ohne jede Frage, war die Verletzung, die ich erleiden musste, die Schlimmste, auch wenn sie mich stärker machte. Um es kurz zu machen, ich habe mir hier immer zu Hause gefühlt, wurde gut behandelt, in den guten, wie in den schlechteren Zeiten. Ich werde die menschlichen Qualitäten dieses Vereins vermissen.”

„Ich ziehe es vor, nicht gegen Atlético Madrid spielen zu müssen in der Europa League. Es war eine schwere Entscheidung zu wechseln, aber ich liebe die Herausforderung und es war eine tolle Gelegenheit mich zu präsentieren und eine weitere Erfahrung in einem anderen Land anzugehen. Ich habe mich entschieden diese Chance zu ergreifen und ich hoffe, dass ich dies genießen kann.”, so Maxi am Ende.

 

Spieler

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